Das Jakobs-Kreuzkraut 

oder auch Jakob-Greiskraut 

Erkennungsmerkmale

 

Die Blüten des Jakobskreutzkrautes haben 13 gelbe Blütenblätter und 13 unbehaarte Kelchblätter mit schwarzer Spitze. Den Mittelpunkt der Blüte bilden ca. 60-80 Röhrenblüten. Im ersten Jahr sind die Blätter des Jakobskreuzkrautes rundlich, ab dem zweiten Jahr gefiedert. 

 

Verbreitung

 

Die Samen des Jakobskreuzkrautes besitzen einen Flugschirm, ähnlich dem Samen des Löwenzahn und verbreitet sich über den Wind, bzw. an Straßenrändern durch die Luftströme der vorbeifahrenden Fahrzeuge. Eine Pflanze bildet ca. 3000 Flugsamen.

 

Steckbrief:

Wuchshöhe:

 

Blütezeit:

 

Vermehrung:

 

Vorkommen:

 

  

Wuchs:

30-100cm

 

Juni-September

 

ca. 3000 Flugsamen

 

Straßenränder und Böschungen / liebt trockene magere Böden

 

zwei- oder mehrjährig

Toxizität:

 

 

Erkennungsmerk-

male:

alle Pflanzenteile sind sehr giftig, besonders die Blüten!

 

13 gelbe Blüten-blätter, 13 grüne Kelchblätter mit schwarzer Spitze,

Blätter im Blütesta-dium gefiedert, als Jungpflanze mit runden Blättern


 

Giftigkeit

 

Die Blüten weisen die höchste Konzentration an Alkaloiden auf. Besonders Jungpflanzen sind für Weidetiere am giftigsten, da sie in diesem Stadium gerne gefressen werden. Später meiden sie die Pflanzen aufgrund der Bitterstoffe.

 

In der Landwirtschaft macht das Jakobskreuzkraut bei der Heuproduktion große Probleme, da die Pflanzenteile auch im getrockneten Zustand ihre Giftkonzentration nicht verlieren.

Da die Bitterstoffe im Trocknungsprozess verloren gehen, wird das Heu von den Weidetieren gerne gefres-sen. Pferde reagieren auf die Giftstoffe am empfindlichsten, gefolgt von Rindern. Schafe und Ziegen sind weniger empfindlich.

 

Auch für den Menschen sind bereits geringe Mengen tödlich. Die Symptome sind verschieden und können nicht eindeutig dem Jakobs-Kreuzkraut zugeordnet werden. Bei einer chronischen Vergiftung bestehen nur geringe Heilungschancen. Die toxischen Stoffe zerstören zuerst das Gewebe der Leber.